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Rückblick: Arbeitskreis "Zukunftsenergien" am 9. September 2020 [vor Ort + online]

Brennstoffemissionshandelsgesetz 2021 – viele Fragen ungeklärt!

Das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) ist am 20. Dezember 2019 in Kraft getreten. Damit wird ab dem 01.01.2021 eine Bepreisung von CO2 für die Sektoren Wärme und Verkehr eingeführt. Die Inverkehrbringer von Brennstoffen müssen an einem Emissionshandelssystem teilnehmen, indem sie für die in Verkehr gebrachten Brennstoffe Zertifikate erwerben und abgeben. Betreiber von Anlagen im Anwendungsbereich des EU-Emissionshandels sollen von dieser Kostenbelastung ausgenommen sein; es stellen sich also konkrete Abgrenzungs- und Umsetzungsfragen. Die detaillierten Regeln zur Vermeidung einer solchen Doppelbelastung werden im Lauf des Jahres 2020 erarbeitet. In den betroffenen Branchen gibt es noch viele Fragezeichen, ob der praktischen Umsetzung. Im Rahmen des Arbeitskreises „Zukunftsenergien“ am 9. September 2020 wird mit verschiedenen Stakeholdern darüber diskutiert, wie das Gesetz mit möglichst wenig Aufwand für die betroffenen Unternehmen umgesetzt werden kann und wie das Regelwerk ausgestaltet werden könnte.

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