Aktuelles


European Energy Colloquium am 6. September 2017

Die Reform des EU-Emissionshandels – Was ist zu erwarten?

Das EU-Emissionshandelssystem (EU-EHS) ist das einzige funktionsfähige supranationale CO2-Minderungsregime. Es ist seit 2005 in Kraft und deckt zurzeit ca. 45 Prozent der in der EU entstehenden Klimagasemissionen ab. Seit seiner Einführung wurde es mehrfach durch politische Eingriffe verändert. Derzeit stehen abermals Änderungen an. Informelle Triloggespräche sind sowohl für den 27. Juni und für den Herbst dieses Jahres, nach dem Wechsel des Ratsvorsitzes am 1. Juli, unter estnischer Führung geplant.
Welche Erwartungen die verschiedenen Akteure an die Reform des EU-EHS haben, diskutiert das Forum für Zukunftsenergien im Rahmen des „European Energy Colloquium“ direkt nach der Sommerpause.

Weitere Informationen in Kürze.


Rückblick: Energie- und klimapolitische Gespräche

Bundestagswahl 2017 – Die energiepolitischen Vorstellungen der Parteien auf dem Prüfstand

Im Vorfeld der Bundestagswahlen 2017 veranstaltete das Forum für Zukunftsenergien eine Reihe von Gesprächen mit Vertretern der sich zur Bundestagswahl stellenden Parteien. Bei jeder dieser Abendveranstaltungen wurden die energie- und klimapolitischen Vorstellungen der einzelnen Parteien vor- und „auf den Prüfstand“ gestellt. Zu Gast war am

8. März 2017 – Hubertus Heil, MdB, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender (SPD),
20. März 2017 – Eva Bulling-Schröter, MdB, Sprecherin für Energie- und Klimapolitik (DIE LINKE.),
25. April 2017 – Oliver Krischer, MdB, Stellv. Fraktionsvorsitzender (Bündnis 90/Die Grünen),
31. Mai 2017 – Dr. Joachim Pfeiffer, MdB, Sprecher für Wirtschafts- und Energiepolitik (CDU/CSU),
19. Juni 2017 – Dr. Hermann Otto Solms, Präsidiumsmitglied und Bundesschatzmeister (FDP).


Rückblick: European Energy Colloquium am 7. Juni 2017

Saubere Energie für alle Europäer – Wird die Umsetzung dieses Paketes zu einer geänderten Aufgabenteilung zwischen den Akteuren führen?

Mit dem Legislativpaket „Saubere Energie für alle Europäer“ beabsichtigt die Europäische Kommission die Europäische Energieunion umzusetzen. Ein halbes Jahr nach dessen Vorstellung im November 2016 befasste sich das Forum für Zukunftsenergien im Rahmen des „European Energy Colloquium“ am 7. Juni 2017 mit der Frage, ob und wie sich die Kompetenzen im Erzeugungs- und Netzbereich durch die Umsetzung dieses Paketes verschieben werden.

Bericht


Rückblick: Arbeitskreis "Zukunftsenergien" am 17. Mai 2017

Dezentraler Ausbau der Erneuerbaren – Welche Auswirkungen hat er auf den Netzausbaubedarf?

Den Netzausbaubedarf zu prognostizieren ist aufgrund des zunehmend komplexen Gesamtsystems äußerst schwierig. Die steigende Anzahl volatiler Erzeuger, die Ideen im Kontext der Sektorenkopplung und die Möglichkeiten die neue Technologien bieten, verkomplizieren diese Aufgabe zusätzlich. Rund 7700 Kilometer Höchstspannungsleitungen sind derzeit geplant, die Kosten werden auf rund 40 Mrd. Euro bis 2025 geschätzt. Welche Effekte eine zunehmend dezentrale Stromerzeugung auf den Netzausbaubedarf haben könnte und wie dieser möglichst optimal geplant werden kann, diskutierte das Forum für Zukunftsenergien im Rahmen des Arbeitskreises „Zukunftsenergien“ am 17. Mai 2017.

Bericht


Rückblick: Berlin Lectures on Energy am 15. Mai 2017

Klimaschutz global / europäisch / national – Was ist rechtlich verbindlich?

Mit dem völkerrechtsverbindlichen Übereinkommen von Paris sowie den europäischen und nationalen C02-Reduktionszielen scheint der Klimaschutz auf allen Ebenen verankert zu sein. Doch wie verbindlich sind diese Ziele? Wie greifen die globale, die europäische und die nationale Ebene ineinander? Mit welchen Instrumenten wird die Einhaltung der Ziele sichergestellt? Bedarf es gar weiterer rechtlicher Instrumente? Über diese und ähnliche Fragen diskutierte das Forum für Zukunftsenergien in Kooperation mit der Bucerius Law School am 15. Mai 2017.

Bericht


Rückblick: Konferenz am 10. Mai 2017 in Brüssel

Potentiale der Gasinfrastruktur im Rahmen eines europäischen Energiemarktdesigns – Wie können sie effektiver genutzt werden?

Im Gegensatz zu Deutschland wird in der Europäischen Union ein technologieoffener Ansatz verfolgt, um die gesteckten Klimaschutzziele zu erreichen; der in Deutschland diskutierten Elektrifizierung der Verbrauchssektoren Mobilität und Wärme wird eine Absage erteilt. Die Frage, inwieweit der Gassektor u.a. mit „grünem Gas“ die Möglichkeit der Sektorenkopplung bietet und somit zur Reduzierung von Treibhausgasen beitragen kann, wurde in einer Kurzstudie untersucht. Deren Ergebnisse wurden im Rahmen einer Konferenz des Forum für Zukunftsenergien am 10. Mai 2017 in Brüssel vorgestellt und diskutiert.

Bericht


HANNOVER MESSE 2017 - 24. bis 28. April

Life Needs Power, Halle 13, Stand D 30

Life Needs Power ist das Energieforum auf der Hannover Messe. Hersteller, Anwender sowie Vertreter aus Wissenschaft und Politik diskutieren aktuelle Anforderungen an unser Energiesystem und stellen praxisnahe Lösungen vor.

Weitere Informationen unter www.life-needs-power.de


Rückblick: Energieforum 2017 am 29. März 2017

Die Sektorenkopplung – Ihr Stellenwert im Rahmen des Klimaschutzplanes 2050

Die Sektorenkopplung soll dazu beitragen, den Anteil der erneuerbaren Energien an der Energieversorgung insgesamt zu steigern und die im „Klimaschutzplan 2050“ gesetzten CO2-Reduktionsziele der Bundesregierung zu erreichen. Mit der Frage, welchen Beitrag die Sektorenkopplung zur Umsetzung dieser Ziele leisten kann und mit welchen Veränderungen bzw. Anforderungen dies für die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr verbunden sein wird, beschäftigte sich das Forum für Zukunftsenergien im Rahmen seines „Energieforum 2017“ am 29. März 2017.

Bericht


Arbeitskreis "Energie & Verkehr" am 22. März 2017

Roadmap "Verkehrswende" und Sektorenkopplung

Der Verkehrssektor trägt rund 18 Prozent zu den deutschen Treibhausgasemissionen bei – mit steigender Tendenz. Dieser Wert soll nach den Plänen  der Bundesregierung bis zur Mitte des Jahrhunderts nahezu auf Null abgesenkt werden. Ihr Ziel ist es außerdem, die gesundheitsrelevanten Schadstoffe in den Städten zu reduzieren. Mit welchen regulatorischen Maßnahmen dies durchgesetzt werden kann, soll eine vom Bundesverkehrsministerium und der NOW GmbH in Auftrag gegebene Studie skizzieren. Im Rahmen seines Arbeitskreises „Energie & Verkehr“ am 22. März 2017 diskutierte das Forum für Zukunftsenergien darüber, welche Veränderungen im Zuge dieser „Verkehrswende“ nötig bzw. zu erwarten sind.

Bericht


Rückblick: Arbeitskreis "Zukunftsenergien" am 15. Februar 2017

„Power to X – Chancen und Risiken der Sektorenkopplung für den Energiesektor“ – Ergebnisse der Expertenbefragung

Aus Gründen des Klimaschutzes und um überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energien nicht abregeln zu müssen, werden Überlegungen angestellt, auch die Verbrauchssektoren Wärme und Verkehr zu elektrifizieren. Der Anteil an erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch von derzeit knapp über 15 Prozent soll auf diese Art und Weise gesteigert werden. In Kooperation mit seinem Mitglied Celron startete das Forum für Zukunftsenergien im Herbst 2016 eine Onlinebefragung unter seinen Mitgliedern und weiteren Unternehmen im Energiesektor. Die Ergebnisse dieser Befragung wurden im Rahmen des Arbeitskreises „Zukunftsenergien“ am 15. Februar 2017 vorgestellt und anschließend von Experten aus Wirtschaft und Politik diskutiert. 

Bericht