Aktuelles


European Energy Colloquium am 6. Februar 2019

Europäische Versorgungssicherheit – Welchen Beitrag leisten fossile und erneuerbare Anlagen?

In Deutschland überlagert derzeit die Debatte um einen Kohleausstieg viele andere Themen der Energiewirtschaft. Bei dieser Debatte in Berlin und Brüssel geht es einerseits um das Gelingen eines Strukturwandels in den Revieren und andererseits um die Organisation von Versorgungssicherheit – auch zukünftig. Im November 2018 hat das Forum für Zukunftsenergien die Diskussion darüber, wie der Strukturwandel gelingen könnte, organisiert. Im Rahmen des European Energy Colloquiums im Dezember werden wir uns mit der Frage befassen, wie die europäische Versorgungssicherheit gewährleistet werden kann und welchen Beitrag fossile und erneuerbare Anlagen leisten können.

Programm folgt in Kürze.


Arbeitskreis „Zukunftsenergien“ am 30. Januar 2019

„Blockchain“ – Die Lösung für eine dezentrale Energiewende?

Kaum ein Begriff hat, auch in der Energiewirtschaft, in den letzten Jahren so viel Aufmerksamkeit erhalten wie das Wort „Blockchain“ und dies, obwohl der Begriff im Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende aus dem Jahr 2016 keine direkte Berücksichtigung fand. Dabei wird diese Technologie wahrscheinlich gravierende Auswirkungen auch für die Energiewirtschaft mit sich bringen. Das hat auch die Bundesregierung erkannt und erarbeitet daher derzeit eine „Blockchain-Strategie“. Diese soll im Laufe des Jahres 2019 vorgestellt werden. Im Rahmen der kommenden Sitzung des Arbeitskreises „Zukunftsenergien“ am 30. Januar 2019 soll erörtert werden, in welchen Bereichen der Energiewirtschaft diese Technologie eingesetzt werden kann und welcher regulatorische Rahmen dafür benötigt wird.

Programm folgt in Kürze.


Arbeitskreis „Zukunftsenergien“ am 16. Januar 2019

Kosten des Klimaschutzes – Was bedeuten steigende CO2-Preise für die energieintensiven Industrien?

Im Januar 2019 wird die Marktstabilitätsreserve (MSR), die u.a. das Überangebot an CO2-Zertifikaten verringern soll, im EU-Emissionshandel starten. Der Think Tank Carbon Tracker erwartet, dass der Preis für ein Zertifikat in den Jahren 2019 bis 2023 bei durchschnittlich 35 bis 40 Euro liegen wird. Doch schon im Jahr 2018 konnte man die enorme Steigerung der Zertifikatspreise auf zwischenzeitlich rund 25 Euro (September 2018) nach Einigung der EU-Institutionen auf eine EU-ETS Reform beobachten. Dieser Preisanstieg belastet gerade die energieintensiven Industrien in Deutschland. Sie warnen deshalb vor einer Überlastung der Branche, insbesondere im internationalen Vergleich. Vor diesem Hintergrund wird im Rahmen des Arbeitskreis „Zukunftsenergien“ darüber diskutiert werden, welche Auswirkungen die steigenden CO2-Preise haben und wie die Klimaschutzziele ohne Gefährdung der energieintensiven Industrien in Deutschland erreicht werden können.

Programm


Arbeitskreis „Energie & Verkehr“ am 12. Dezember 2018

Elektromobilität und schwere Nutzfahrzeuge – Welche Rahmenbedingungen sind erforderlich?

Nach den strikten Klimaschutzauflagen für Autos hat das Europäische Parlament nun auch für Lastwagen und Busse drastische Reduktionen beschlossen. Der C02 Ausstoß soll bis 2030 um 35% verglichen mit 2019 vermindert werden. Bis 2025 müssen die Hersteller die Emissionen um 20% senken. Darüber hinaus beschloss das Parlament, dass der Anteil von Null- oder Niedrigemissionsfahrzeugen im Schwerlastverkehr bis 2030 auf 20% der Verkäufe steigen muss.
Dies nehmen wir zum Anlass, um im Rahmen des kommenden Arbeitskreises „Energie & Verkehr“ darüber zu diskutieren, wie diese Vorgaben seitens der Hersteller bewertet werden, welche die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen z. B. mit Blick auf die Infrastruktur sind, und ob diese bis dahin geschaffen werden können.

Programm


Rückblick: 7. Fortschrittskongress am 28. November 2018

Digitalisierung und Sektorenkopplung – Reallabore im Fokus

Durch Sektorenkopplung und Digitalisierung ergeben sich schon jetzt für viele Branchen rund um die Energiewirtschaft neue technische Möglichkeiten und über die daraus zu entwickelnden Geschäftsmodelle wird ebenfalls nachgedacht. Die Alltagstauglichkeit dieser Innovationen soll in sogenannten Reallaboren in großem Maßstab erprobt werden, so ist es im neuen Energieforschungsprogramm der Bundesregierung vorgesehen. Im Rahmen des 7. Fortschrittskongresses des Forum für Zukunftsenergien stellen Experten unterschiedlicher Unternehmen ihre Ideen und Beispiele vor. Ob und inwieweit der aktuelle regulatorische Rahmen geändert werden sollte, um diese Entwicklung zu befördern, soll in der sich anschließenden Podiumsdiskussion erörtert werden.

Bericht


Rückblick: Berlin Lectures on Energy am 26. November 2018

Die Bundesnetzagentur - Zwischen Unabhängigkeit und demokratischer Legitimation

Die Bundesnetzagentur agiert ständig in einem vielschichtigen Spannungsfeld zwischen Unabhängigkeit und demokratischer Legitimation. Die Europäische Kommission zweifelt die Unabhängigkeit der Bundesbehörde mit ihrer Klage gegen die Bundesregierung an. In dieser Klage kritisiert die Kommission insbesondere, dass Deutschland sowohl die Strom- als auch die Gasrichtlinie aus dem dritten Energiepaket bisher nicht ordnungsgemäß umgesetzt habe, sodass die Bundesnetzagentur nicht unabhängig agieren könne. Diesen Sachverhalt nehmen das Forum für Zukunftsenergien und die Initiative on Energy Law and Policy der Bucerius Law School zum Anlass, um im Rahmen der kommenden „Berlin Lectures on Energy“ die vielfältigen Einflüsse, denen die BNetzA ausgesetzt ist, und ihre Rolle im Zusammenspiel mit den verschiedenen Stakeholdern zu erläutern und zu diskutieren.

Bericht


Rückblick: European Energy Colloquium am 21. November 2018

Zukunft der Kohle – Wie kann der Wandel gelingen?

Seit dem Sommer dieses Jahres arbeiten in Deutschland mehr als 30 Vertreter verschiedenster Institutionen in der „Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ an einem Konsens zum Strukturwandel in den deutschen Kohlerevieren und zur Beendigung der Kohleverstromung. Bereits seit Dezember 2017 erarbeitet die Europäische Kommission mit der „Coal Regions in Transition Platform“ ebenfalls Konzepte zur Unterstützung des Strukturwandels in europäischen Kohleregionen.
Vor diesem Hintergrund diskutiert das Forum für Zukunftsenergien e.V. in Kooperation mit der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des „European Energy Colloquium“ in Brüssel, welche Implikationen die europäische Debatte für die Kohlereviere hat und wie der Strukturwandel nachhaltig gelingen kann.

Bericht


Rückblick: Arbeitskreis „Zukunftsenergien“ am 7. November 2018

Strukturwandel in den Kohlerevieren – Wie kann er gelingen?

Die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission für „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ soll bis zum Ende des Jahres einen Abschlussbericht mit einem Plan zur schrittweisen Reduzierung und Beendigung der Kohleverstromung vorstellen. Bereits bis Ende Oktober 2018 sollen Empfehlungen zur Gestaltung der sozialen und strukturpolitischen Entwicklung der Braunkohleregionen vorliegen.
Im Rahmen des Arbeitskreises „Zukunftsenergien“ diskutiert das Forum für Zukunftsenergien darüber, welche Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Strukturwandel entscheidend sind und wie die Vorschläge der Kommission dahingehend zu bewerten sind.

Bericht


Rückblick: Öffentlicher Festvortrag anlässlich der Mitgliederversammlung am 15. Oktober 2018

Energieland Sachsen – Zukunft braucht Zuverlässigkeit

Öffentlicher Festvortrag von Martin Dulig, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie Kurator des Forum für Zukunftsenergien e.V., am 15. Oktober 2018.

Bericht


Rückblick: Arbeitskreis "Energie & Verkehr" am 10. Oktober 2018

Batterie und Brennstoffzelle – Infrastrukturkosten im Vergleich

Der Mobilitätssektor steht unter massivem Druck, weitere Schritte zur Erreichung der klimapolitischen Ziele zu unternehmen. Noch ist jedoch unklar, welche Technologie unter der Motorhaube das Rennen machen wird: Batterien, die regelmäßig an eine Ladesäule gehängt werden müssen, oder Brennstoffzellen, die Wasserstoff von der Tankstelle benötigen. Die Kosten für die jeweilige Infrastruktur hängen stark davon ab, wie viele Fahrzeuge versorgt werden müssen. Experten vom Forschungszentrum Jülich  haben einen Vergleich angestellt.
Dies ist der Anlass für das Forum für Zukunftsenergien in der kommenden Sitzung des Arbeitskreises „Energie & Verkehr“ sich mit den Infrastrukturkosten für batteriebetriebene Elektroautos und Brennstoffzellenfahrzeuge zu befassen.

Bericht