Aktuelles


Energie- und klimapolitische Gespräche

Bundestagswahl 2017 – Die energiepolitischen Vorstellungen der Parteien auf dem Prüfstand

Im Vorfeld der Bundestagswahlen 2017 veranstaltet das Forum für Zukunftsenergien eine Reihe von Gesprächen mit Vertretern der zur Bundestagswahl antretenden Parteien. Bei jeder dieser Abendveranstaltungen (18:30 – 19:40 Uhr, anschließender Empfang) sollen die energie- und klimapolitischen Vorstellungen der einzelnen Parteien vor- und „auf den Prüfstand“ gestellt werden.

Folgende Termine haben bereits stattgefunden bzw. sind geplant:

8. März 2017 – Hubertus Heil, MdB, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender (SPD),
20. März 2017 – Eva Bulling-Schröter, MdB, Sprecherin für Energie- und Klimapolitik (DIE LINKE.),
25. April 2017 – Oliver Krischer, MdB, Stellv. Fraktionsvorsitzender (Bündnis 90/Die Grünen),
31. Mai 2017 – Dr. Joachim Pfeiffer, MdB, Sprecher für Wirtschafts- und Energiepolitik (CDU/CSU), Programm
19. Juni 2017 – Dr. Hermann Otto Solms, Präsidiumsmitglied (FDP).

Den jeweiligen Veranstaltungsort finden Sie bitte unter dem Programm.


European Energy Colloquium am 7. Juni 2017

Saubere Energie für alle Europäer – Wird die Umsetzung dieses Paketes zu einer geänderten Aufgabenteilung zwischen den Akteuren führen?

Ende 2016 hat die EU-Kommission unter dem Titel „Saubere Energie für alle Europäer“ ein umfangreiches Paket mit Gesetzesvorschlägen und Berichten zur Umsetzung der europäischen Energieunion auf den Weg gebracht. Gut sechs Monate später wollen wir uns im Rahmen des „European Energy Colloquium“  mit der Frage befassen, welche Schritte zur Umsetzung der genannten Vorschläge inzwischen unternommen wurden. Von besonderem Interesse dabei ist es zu erfahren, ob sich die Kompetenzen im Erzeugungs- und Netzbereich in Richtung einer größeren Zuständigkeit der Europäischen Kommission verschieben werden und ob dies in einem Ausmaß erfolgen soll, das dazu Anlass gibt, von einem Paradigmenwechsel bezüglich der Aufgabenteilung zwischen den verschiedenen Akteuren zu sprechen.

Programm


Arbeitskreis "Zukunftsenergien" am 17. Mai 2017

Dezentraler Ausbau der Erneuerbaren – Welche Auswirkungen hat er auf den Netzausbaubedarf?

Den Netzausbaubedarf zu prognostizieren ist aufgrund der zunehmend dezentralen und erneuerbaren Stromerzeugung sowie der Komplexität des Gesamtsystems äußerst schwierig. Nicht nur die steigende Anzahl der Erzeuger und deren Volatilität bedürfen einer Berücksichtigung. Auch das sich verändernde Marktdesign, in dessen Rahmen der Zubau der erneuerbaren Erzeugung erfolgt, sowie die Ausgestaltung der Netzregulierung stehen immer konkreter in Wechselwirkung zu der Netzausbauplanung – und beeinflussen somit signifikant den Bedarf an neuen Leitungen.
Darüber, welche Effekte eine zunehmend dezentrale Stromerzeugung auf den Netzausbaubedarf hat und wie dieser möglichst optimal geplant werden kann, wird im Rahmen der kommenden Sitzung des Arbeitskreises „Zukunftsenergien“ diskutiert werden.

Programm


Rückblick: Berlin Lectures on Energy am 15. Mai 2017

Klimaschutz global / europäisch / national – Was ist rechtlich verbindlich?

Mit dem bei der UN-Klimakonferenz in Paris 2015 verabschiedeten Übereinkommen sowie den europäisch und national festgelegten Zielen zur Treibhausgasreduktion scheint der Klimaschutz auf allen Ebenen rechtlich verankert zu sein. Doch wie verbindlich sind diese Ziele? Wie greifen die globale, die europäische und die nationale Klimaschutzebene ineinander? Mit welchen Instrumenten kann die Einhaltung der Ziele sichergestellt werden? Bedarf es gar weiterer rechtlicher Instrumente? Über diese und ähnliche Fragen soll im Rahmen der „Berlin Lectures on Energy“ diskutiert werden.

Bericht


Rückblick: Konferenz am 10. Mai 2017 in Brüssel

Potentiale der Gasinfrastruktur im Rahmen eines europäischen Energiemarktdesigns – Wie können sie effektiver genutzt werden?

Eine Europäische Energieunion soll eine sichere, bezahlbare und klimafreundliche Energieversorgung in Europa gewährleisten. Das von der Europäischen Kommission Ende 2016 vorgelegte Winterpaket enthält weitreichende Vorschläge zur langfristigen Umsetzung dieses Zieles. Dabei setzt sie  weiterhin auf Erdgas. Wenn „grünes“ Gas hinzukommt, wird die Gasinfrastruktur auch zukünftig ein unverzichtbarer Bestandteil des europäischen Energiesystems sein.
Welche Potentiale die großflächige und weitverzweigte Gasinfrastruktur in Europa bietet und welche Bedeutung sie für ein europäisches Energiemarktdesign hat, wollen wir konkret benennen und bewerten.

Bericht


HANNOVER MESSE 2017 - 24. bis 28. April

Life Needs Power, Halle 13, Stand D 30

Life Needs Power ist das Energieforum auf der Hannover Messe. Hersteller, Anwender sowie Vertreter aus Wissenschaft und Politik diskutieren aktuelle Anforderungen an unser Energiesystem und stellen praxisnahe Lösungen vor.

Weitere Informationen unter www.life-needs-power.de


Rückblick: Energieforum 2017 am 29. März 2017

Die Sektorenkopplung – Ihr Stellenwert im Rahmen des Klimaschutzplanes 2050

Die Sektorenkopplung soll dazu beitragen, den Anteil der erneuerbaren Energien an der Energieversorgung insgesamt zu steigern und die im „Klimaschutzplan 2050“ gesetzten CO2-Reduktionsziele der Bundesregierung zu erreichen. Mit der Frage, welchen Beitrag die Sektorenkopplung zur Umsetzung dieser Ziele leisten kann und mit welchen Veränderungen bzw. Anforderungen dies für die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr verbunden sein wird, beschäftigte sich das Forum für Zukunftsenergien im Rahmen seines „Energieforum 2017“ am 29. März 2017.

Bericht


Arbeitskreis "Energie & Verkehr" am 22. März 2017

Roadmap "Verkehrswende" und Sektorenkopplung

Der Verkehrssektor trägt rund 18 Prozent zu den deutschen Treibhausgasemissionen bei – mit steigender Tendenz. Dieser Wert soll nach den Plänen  der Bundesregierung bis zur Mitte des Jahrhunderts nahezu auf Null abgesenkt werden. Ihr Ziel ist es außerdem, die gesundheitsrelevanten Schadstoffe in den Städten zu reduzieren. Mit welchen regulatorischen Maßnahmen dies durchgesetzt werden kann, soll eine vom Bundesverkehrsministerium und der NOW GmbH in Auftrag gegebene Studie skizzieren. Im Rahmen seines Arbeitskreises „Energie & Verkehr“ am 22. März 2017 diskutierte das Forum für Zukunftsenergien darüber, welche Veränderungen im Zuge dieser „Verkehrswende“ nötig bzw. zu erwarten sind.

Bericht


Rückblick: Arbeitskreis "Zukunftsenergien" am 15. Februar 2017

„Power to X – Chancen und Risiken der Sektorenkopplung für den Energiesektor“ – Ergebnisse der Expertenbefragung

Aus Gründen des Klimaschutzes und um überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energien nicht abregeln zu müssen, werden Überlegungen angestellt, auch die Verbrauchssektoren Wärme und Verkehr zu elektrifizieren. Der Anteil an erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch von derzeit knapp über 15 Prozent soll auf diese Art und Weise gesteigert werden. In Kooperation mit seinem Mitglied Celron startete das Forum für Zukunftsenergien im Herbst 2016 eine Onlinebefragung unter seinen Mitgliedern und weiteren Unternehmen im Energiesektor. Die Ergebnisse dieser Befragung wurden im Rahmen des Arbeitskreises „Zukunftsenergien“ am 15. Februar 2017 vorgestellt und anschließend von Experten aus Wirtschaft und Politik diskutiert. 

Bericht


Rückblick: European Energy Colloquium am 1. Februar 2017

Energieeffizienzsteigerungsziele im Winterpaket der EU-Kommission – Wie realistisch sind sie?

Die Europäische Kommission beabsichtigt, neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien die Einhaltung der Klimaziele mit Vorschlägen für Energieeffizienzmaßnahmen zu unterstützen. Wie diese Vorschläge der Kommission zu bewerten sind, diskutierte das Forum für Zukunftsenergien im Rahmen des „European Energy Colloquium“ am 1. Februar 2017.

Bericht