Aktuelles


Energieforum 2019 am 10. April 2019

Klimaschutzpolitische Ziele 2030 – sind sie erreichbar?

Deutschland wird sein Klimaschutzziel für 2020, die CO2-Emissionen im Vergleich zum Jahr 1990 um mindestens 40 Prozent zu verringern, um 8 Prozentpunkte verfehlen. Dennoch soll bis zum Jahr 2030 eine CO2-Reduzierung von mindestens 55 Prozent erreicht werden. Das angekündigte Klimaschutzgesetz soll dies ermöglichen. Ob das Klimaschutzziel für 2030 tatsächlich erreichbar ist, und welche Maßnahmen deshalb ergriffen werden müssen, soll im Rahmen des Energieforums 2019 mit einer Reihe hochkarätiger Branchenvertreter erörtert werden.

Programm


Berlin Lectures on Energy am 1. April 2019

Neue Geschäftsmodelle versus Datenschutz – Wem gehören die Daten der Energiewirtschaft?

Die ungehinderte wirtschaftliche Nutzung einer Reihe von Verwaltungsdatensätzen ist seit 2013 durch die Open Data Charter sowie durch die Public-Sector-Information-Richtlinie und das darauf fußende Informationsweiterverwendungsgesetz geregelt. Daraus ergibt sich für Unternehmen etwa die Möglichkeit, Daten kommunaler Energieversorgungsunternehmen weiterzuverarbeiten und daraus Geschäftsmodelle zu entwickeln. Die EU-Kommission hat vor kurzem einen Vorschlag für die Neufassung dieser PSI-Richtlinie herausgegeben, der erwarten lässt, dass die Weiterverwendungsrechte erweitert und zusätzliche Zugangs- oder Veröffentlichungspflichten eingeführt werden. Im Rahmen der nächsten Berlin Lectures on Energy am 1. April 2019 soll darüber diskutiert werden, ob die PSI-Richtlinie ausreicht, um im Zeitalter einer Open-Access-Gesellschaft einen fairen Umgang mit Daten der Energiewirtschaft zu gewährleisten.

Programm


Rückblick: European Energy Colloquium am 20. März 2019

Die europäische Gasinfrastruktur und ihre Bedeutung für Versorgungssicherheit und Klimaschutz

Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit: Ein Zieldreieck, welches auch auf europäischer Ebene verfolgt wird. Die vorhandene europäische Gasinfrastruktur und der Einsatz von klimaneutralem Gas könnte hierbei eine Möglichkeit sein, um diesen Dreiklang zu erreichen. Beim European Energy Colloquium am 20. März 2019 soll daher erörtert werden, welchen Rahmen eine neue Europäische Kommission nach den Wahlen zum Europäischen Parlament vorgeben muss, damit das Potential der europäischen Gasinfrastruktur für klimaneutrales Gas sinnvoll genutzt werden kann.

Bericht folgt in Kürze.


Rückblick: Internationaler Energiedialog am 14. März 2019

USA vs. Russland - Die Folgen unilateraler Sanktionen für die europäische Energieversorgung

Seit Anfang 2014 befinden sich die Regierungen der USA und von Russland im Stadium geopolitischer Auseinandersetzungen, wobei auch wirtschaftliche Instrumente eingesetzt werden. Neben unilateralen Wirtschaftssanktionen setzt die US-Regierung hierbei insbesondere auf den verstärkten Export von LNG nach Europa. Damit will sie neben den russischen Staatseinnahmen vor allem auch die europäische Abhängigkeit von russischen Energieimporten verringern sowie Absatzmärkte für ihre eigenen Produkte schaffen.
Im Rahmen des kommenden Internationalen Energiedialogs werden die Wissenschaftler Dr. Sascha Lohmann und Dr. Kirsten Westphal die Ergebnisse der SWP-Kurzstudie „US-Russland-Politik trifft europäische Energieversorgung“ präsentieren und zur Diskussion stellen. Dabei wird auch darüber zu sprechen sein, welche Folgen sich aus dieser Vorgehensweise für die europäische Energieversorgung ergeben können.

Bericht


E-Mobilität mit oder ohne Energieunternehmen?

Expertenbefragung durch das Forum für Zukunftsenergien in Zusammenarbeit mit der Celron GmbH

Das Forum für Zukunftsenergien e. V. und das Strategieberatungsunternehmen Celron GmbH untersuchen in einer exklusiven Marktstudie Lösungsansätze zu den Herausforderungen der E-Mobilität für Energieunternehmen. Interessierte Führungskräfte aus im Energiesektor tätigen Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Branchenverbänden und öffentlichen Institutionen sind eingeladen, im II. Quartal 2019 an dieser Expertenbefragung teilzunehmen.

Pressemitteilung


Rückblick: Arbeitskreis „Energie & Verkehr“ am 20. Februar 2019

Klimaschutz im See- und Luftverkehr – „On track“ oder im Schlingerkurs?

Seeverkehr und Luftverkehr - beide Sektoren werden in den kommenden Jahren enorme Zuwachsraten erreichen. Einher mit einem starken Wachstum der Verkehrsleistung geht bei beiden Verkehrsträgern aber auch die Zunahme der Auswirkungen auf die Umwelt. Im Rahmen des kommenden Arbeitskreises „Energie & Verkehr“ wird erläutert werden, welche Klimaschutzziele die beiden Sektoren zu erreichen haben und welche Möglichkeiten die Bundesregierung zur Förderung des Klimaschutzes in den beiden Sektoren hat.

Bericht


Rückblick: Arbeitskreis „Zukunftsenergien“ am 13. Februar 2019

Abschlussbericht der WSB-Kommission – Bewertung und Ausblick

Nachdem die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ Ende Juni 2018 ihre Arbeit aufgenommen hat, soll Anfang Februar der Abschlussbericht vorgelegt werden. Zuletzt spitzte sich die Debatte noch einmal zu und Bundeskanzlerin Merkel versuchte durch ein Abendessen die Positionen zusammenzubringen. Im Rahmen der kommenden Sitzung des Arbeitskreises „Zukunftsenergien“ am 13. Februar 2019 wird ein Fazit des Abschlussberichts der Kommission gezogen werden und versucht herauszuarbeiten, welche konkreten politischen Maßnahmen sich daraus nun ergeben werden.

Bericht


Rückblick: European Energy Colloquium am 6. Februar 2019

Europäische Versorgungssicherheit – Welchen Beitrag leisten fossile und erneuerbare Anlagen?

In Deutschland überlagert derzeit die Debatte um einen Kohleausstieg viele andere Themen der Energiewirtschaft. Bei dieser Debatte in Berlin und Brüssel geht es einerseits um das Gelingen eines Strukturwandels in den Revieren und andererseits um die Organisation von Versorgungssicherheit – auch zukünftig. Im November 2018 hat das Forum für Zukunftsenergien die Diskussion darüber, wie der Strukturwandel gelingen könnte, organisiert. Im Rahmen des European Energy Colloquiums im Februar werden wir uns mit der Frage befassen, wie die europäische Versorgungssicherheit gewährleistet werden kann und welchen Beitrag fossile und erneuerbare Anlagen leisten können.

Bericht


Rückblick: Arbeitskreis „Zukunftsenergien“ am 30. Januar 2019

„Blockchain“ – Die Lösung für eine dezentrale Energiewende?

Kaum ein Begriff hat, auch in der Energiewirtschaft, in den letzten Jahren so viel Aufmerksamkeit erhalten wie das Wort „Blockchain“ und dies, obwohl der Begriff im Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende aus dem Jahr 2016 keine direkte Berücksichtigung fand. Dabei wird diese Technologie wahrscheinlich gravierende Auswirkungen auch für die Energiewirtschaft mit sich bringen. Das hat auch die Bundesregierung erkannt und erarbeitet daher derzeit eine „Blockchain-Strategie“. Diese soll im Laufe des Jahres 2019 vorgestellt werden. Im Rahmen der kommenden Sitzung des Arbeitskreises „Zukunftsenergien“ am 30. Januar 2019 soll erörtert werden, in welchen Bereichen der Energiewirtschaft diese Technologie eingesetzt werden kann und welcher regulatorische Rahmen dafür benötigt wird.

Bericht


Rückblick: Arbeitskreis „Zukunftsenergien“ am 16. Januar 2019

Kosten des Klimaschutzes – Was bedeuten steigende CO2-Preise für die energieintensiven Industrien?

Im Januar 2019 wird die Marktstabilitätsreserve (MSR), die u.a. das Überangebot an CO2-Zertifikaten verringern soll, im EU-Emissionshandel starten. Der Think Tank Carbon Tracker erwartet, dass der Preis für ein Zertifikat in den Jahren 2019 bis 2023 bei durchschnittlich 35 bis 40 Euro liegen wird. Doch schon im Jahr 2018 konnte man die enorme Steigerung der Zertifikatspreise auf zwischenzeitlich rund 25 Euro (September 2018) nach Einigung der EU-Institutionen auf eine EU-ETS Reform beobachten. Dieser Preisanstieg belastet gerade die energieintensiven Industrien in Deutschland. Sie warnen deshalb vor einer Überlastung der Branche, insbesondere im internationalen Vergleich. Vor diesem Hintergrund wird im Rahmen des Arbeitskreis „Zukunftsenergien“ darüber diskutiert werden, welche Auswirkungen die steigenden CO2-Preise haben und wie die Klimaschutzziele ohne Gefährdung der energieintensiven Industrien in Deutschland erreicht werden können.

Bericht