Aktuelles


European Energy Colloquium am 10. Mai 2021 [online]

Europäische Wasserstoffregulierung – notwendiger Rahmen für den europäischen Markthochlauf

Der Wasserstoff-Technologie wird eine herausragende Rolle auf dem Weg zur angestrebten Klimaneutralität im Jahr 2050 beigemessen. Insbesondere in Sektoren, die nicht effizient elektrifiziert werden können, wird Wasserstoff als „Game Changer“ bezeichnet.  Die benötigten Mengen sind enorm und die für die Herstellung und den Transport erforderlichen Infrastrukturen sind auch noch nicht ausreichend vorhanden. Um den notwendigen europäischen Markthochlauf zu befördern bedarf es außerdem eines verlässlichen Regulierungsrahmens. Im Rahmen des European Energy Colloquium am 10. Mai 2021 wird darüber diskutiert, welche Ansprüche die Stakeholder an eine europäische Wasserstoffregulierung stellen und welche Ansätze die Europäische Kommission verfolgen wird.

Programm


Arbeitskreis "Zukunftsenergien" am 5. Mai 2021 [online]

Intelligentes Management von Last- und Einspeisespitzen

Aufgrund des kürzlich zurückgezogenen Entwurfs eines Steuerbare-Verbrauchseinrichtungen-Gesetz wurde in der Energiebranche die grundsätzliche Frage aufgeworfen, ob das Stromversorgungssystem zukünftig weiterhin nachfrageorientiert oder aber angebotsorientiert realisiert werden sollte. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Ausbaus volatiler erneuerbarer Energien-Anlagen und des zu erwartenden Anstiegs des Stromverbrauchs bei gleichzeitig schleppenden Netzausbau stellt sich die Frage, wie ein intelligentes Management von Last- und Einspeisespitzen aussehen sollte, ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden. Darüber wird im Rahmen des Arbeitskreises „Zukunftsenergien“ am 5. Mai 2021 diskutiert werden.

Programm


Internationaler Energiedialog am 21. April 2021 [online]

Nächste Generation der Batteriespeicher – Chance auf globale Technologieführerschaft?

Mit der Spatial Atom Layer Deposition-Technologie (SALD) sollen schon ab dem Jahr 2022/2023 Batteriespeicher mit einer Reichweite von über 1000 Kilometern hergestellt und eingesetzt werden können. Diese Technologie wurde in einem grenzüberschreitenden Forschungs- & Entwicklungsprojekt von dem niederländischen Holst Centre und dem deutschen Fraunhofer Institut entwickelt. Im Rahmen des Internationalen Energiedialog am 21. April 2021 werden wir über das Potenzial der kommenden Generation von Batteriespeichern sprechen und über den Nutzen grenzüberschreitender Forschung & Entwicklung diskutieren. Inwiefern für europäische Unternehmen mittels dieser neuen Technologie sogar die Chance auf das Erlangen der Technologieführerschaft besteht, wollen wir ebenfalls erörtern.

Programm


Berlin Lectures on Energy am 19. April 2021 [online]

Rechtliche Hürden bei der Ausweitung des EU-ETS auf die Sektoren Wärme und Verkehr

Das EU-Emissionshandelssystem (EU-ETS) deckt derzeit rund 45% der Treibhausgasemissionen in der EU ab und ist ein Kernelement der EU-Klimaschutzpolitik. Seinem Regime unterliegt die Stromerzeugung, die energieintensive Industrie und die Luftfahrt innerhalb der EU-Mitgliedstaaten. Er gilt als planbares und kosteneffizientes Instrument der Emissionsreduktion. Deshalb wird seit einiger Zeit von verschiedenen Fachleuten gefordert, den bestehenden EU ETS, auch auf die Sektoren Wärme und Verkehr auszuweiten. Im Rahmen der Berlin Lectures on Energy am 19. April 2021 wird darüber diskutiert werden, welche rechtlichen Hürden bei der Ausweitung des EU-ETS bestehen.

Programm


Rückblick: Arbeitskreis „Energie & Verkehr“ am 14. April 2021 [online]

Wie kann die Verkehrswende in der Stadt und auf dem Land gelingen?

Um die für das Jahr 2050 angestrebte Klimaneutralität zu erreichen, sind besonders für den Verkehrssektor Konzepte erforderlich, mittels derer die CO2-Reduktion erreicht werden kann. Dabei sind die unterschiedlichen Gegebenheiten in den Städten und auf dem Land zu beachten. Dies jedoch unterbleibt, i.d.R. wird lediglich über Einzelmaßnahmen zur Emissionsreduktion gestritten und ganzheitliche Ansätze sind rar. Im Rahmen des Arbeitskreises „Energie & Verkehr“ am 14. April 2021 wird darüber diskutiert werden, wie die Verkehrswende hin zur emissionsarmen Mobilität von Personen und Waren - sowohl in der Stadt als auch in ländlichen Räumen - gelingen kann, ohne die Mobilität einzuschränken.

Bericht folgt in Kürze


Rückblick: Arbeitskreis „Zukunftsenergien“ am 24. März 2021 [online]

RED II Umsetzung: BImSchG Novelle gut genug für den Klimaschutz im Verkehr?

Schon seit einigen Monaten wird intensiv über die Umsetzung der EU-Erneuerbare-Energien-Richtlinie RED II in nationales Recht diskutiert. Von der in diesem Zusammenhang erforderlichen Novelle des BImSchG hängt es ab, welche Energieträger zukünftig zur Erfüllung des EU-Erneuerbare-Energien-Ziels beitragen werden. Im Rahmen des Arbeitskreises „Zukunftsenergien“ am 24. März 2021 wird darüber diskutiert werden, wie der aktuelle Stand der Umsetzung der RED II aussieht und ob dies „gut genug ist“, um den Anteil emissionsfreier Kraftstoffe, insbesondere im Verkehrsbereich, zu erhöhen.

Bericht


Rückblick: Energy Chat in der Reinhardt am 22. März 2021 [online]

CO2-freie Wärme und Strom für die industrielle und urbane Energiewende - das Potenzial von Hochtemperatur-Stahlspeichern

Das Unternehmen Lumenion hat den weltweit ersten Hochtemperatur-Stahlspeicher im Oktober 2020 in Betrieb genommen. Dieser Speicher nutzt die Erzeugungsspitzen der Erneuerbaren Energien-Anlagen und speichert diesen Strom als Wärme ein. Insgesamt wird in Deutschland mehr als die Hälfte der stationären Energie als Wärme benötigt. Ziel der Technologie ist es, Industriebetriebe und Versorger CO2-frei mit Wärme sowie Strom zu versorgen. Im Rahmen des Energy Chat in der Reinhardt am 22. März 2021 werden die Funktion des Speichers und aktuelle Pilotprojekte vorgestellt. Im Anschluss wird u.a. die Frage diskutiert, wie groß das Potenzial von Hochtemperatur-Stahlspeichern ist und welche regulatorischen Rahmenbedingungen erforderlich sind, um für diese Speicher Geschäftsmodell zu entwickeln.

Bericht


Rückblick: Arbeitskreis „Energie & Verkehr“ am 24. Februar 2021 [online]

EURO 7 – „Verbrennerverbot durch die Hintertür“?

Durch die EU-Abgasnormen werden die Abgaswerte von Fahrzeugen reguliert. Auf europäischer Ebene wird derzeit über eine neue Abgasnorm Euro 7 diskutiert, welche die bestehende Norm Euro 6 ab dem Jahr 2025 ersetzen könnte. Ein Vorschlag der Europäischen Kommission für eine Verordnung wird im vierten Quartal 2021 erwartet. Im Rahmen des Arbeitskreises „Energie & Verkehr“ wird darüber diskutiert werden, welche Konsequenzen eine Verschärfung der bestehenden EU-Abgasnorm für den Mobilitätssektor hätte und ob dies womöglich ein „Verbrennerverbot durch die Hintertür“ wäre, wie es FDP-Chef Lindner im November 2020 formulierte.

Bericht


Rückblick: Internationaler Energiedialog am 22. Februar 2021 [online]

Ausbau der Offshore-Windenergie in der Nordsee bis 2050 – ist die Koordination zweier Anrainerstaaten perfekt?

Im November 2020 hat die EU ihre Strategie für den Aufbau von Offshore-Anlagen vorgestellt. Um die für 2050 angestrebte Klimaneutralität zu erreichen, sollen danach bis zum Jahr 2050 u.a. rund 300 GW Offshore-Windenergie in europäischen Gewässern installiert werden. Im Rahmen des Internationalen Energiedialog wird anhand des neuesten North Sea Energy Outlook 2030 bis 2050 darüber diskutiert werden, wie durch die Zusammenarbeit zwischen den beiden Nordsee-Anrainerstaaten Niederlande und Deutschland länderübergreifende Offshore-Wind-Projekte realisiert werden können, um die gesteckten europäischen Ziele zu erreichen.

Bericht


Rückblick: Energy Chat in der Reinhardt am 2. Februar 2021 [online]

Klimaschutzpolitik 2030 – zielführend aus Sicht der Energiewirtschaft?

Welche Auswirkungen hat die Klimaschutzpolitik 2030 auf Innovationen, Investitionen, Effektivität und Wettbewerbsfähigkeit seitens der Energiewirtschaft?  Und welchen Änderungsbedarf der gesetzlichen Grundlagen sieht der Wirtschaftszweig? Diese Fragestellungen wurde im Auftrag des Forum für Zukunftsenergien mittels einer online durchgeführten Marktstudie/Expertenbefragung von der Celron Consulting GmbH untersucht.  Ergebnisse werden im Rahmen des „Energy Chat in der Reinhardt“ von Dr. Volker Flegel (Geschäftsführer, Celron GmbH) vorgestellt und anschließend mit Michael Wübbels (Stv. Hauptgeschäftsführer, Verband kommunaler Unternehmen e.V.) diskutiert.

Bericht