Aktuelles


Arbeitskreis „Energie & Verkehr“ am 25. November 2020 [online]

Die RED II und ihre Bedeutung für die Mobilität

Weitere Informationen folgen in Kürze.


European Energy Colloquium am am 18. November 2020 [online]

European Green Deal und der Beitrag der Wasserstoffwirtschaft

Mit Hilfe des European Green Deal will die Europäische Union bis zum Jahr 2050 die Klimaneutralität erreichen. Gleichzeitig soll die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Industriezweige gestärkt werden. Dem Einsatz von Wasserstoff wird dabei die zentrale Rolle zugewiesen. Er wird als Enabler bewertet.
Im Rahmen des European Energy Colloquium am 18. November 2020 werden wir diskutieren, welchen Beitrag die Wasserstoffwirtschaft zur Emissionsreduktion in den verschiedenen Sektoren leisten kann, welche Rahmenbedingungen dafür auf europäischer Ebene benötigt werden und wie die deutsch-belgische Kooperation diese Entwicklung unterstützen kann.

Programm


9. Fortschrittskongress am 4. November 2020 [online]

Zukünftige Wärmeversorgung – wie kann sie gewährleistet werden?

In Deutschland wurden im Jahr 2018 an mehr als 55 Standorten Stein- oder Braunkohlekraftwerke zur gekoppelten Strom- und Wärmeerzeugung eingesetzt. Das von der Politik beschlossene aus für diese Kraftwerke wirft nicht nur für die Elektrizitätserzeugung, sondern auch für die Fernwärmeversorgung in den Quartieren Probleme auf. Aber auch Quartiere, die ihre Wärmeversorgung auf andere Art und Weise sicherstellen, stehen vor erheblichen Schwierigkeiten angesichts der ihnen auferlegten CO2-Minderungsvorgaben. Im Rahmen des 9. Fortschrittskongresses am 4. November 2020 werden wir darüber sprechen, wie diese Schwierigkeiten gemeistert werden können, erste Pilotprojekte vorstellen und technische Innovationen präsentieren. Wir werden ferner darüber sprechen, inwieweit diese Neuerungen beispielgebend sind und welche Rahmenbedingungen für die breite Anwendung benötigt werden. Abschließend wird die Frage diskutiert werden, ob es Bundesmittel für die effiziente Wärmeversorgung geben sollte.

Programm


Arbeitskreis „Zukunftsenergien“ am 28. Oktober 2020 [online]

EEG-Novelle 2020 - wie sollte der zukünftige Ausbau der Erneuerbaren gestaltet werden?

Im Jahr 2030 soll der Anteil der erneuerbaren Energien am deutschen Bruttostromverbrauch bei rund 65 % liegen. Um dieses Ziel innerhalb der nächsten zehn Jahre zu erreichen, wird derzeit über eine erneute Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beraten. Zum einen soll die Akzeptanz der Bevölkerung für den Ausbau der Windkraftanlagen erhöht werden. Zum anderen soll eine Regelung für den Weiterbetrieb solcher EE-Anlagen getroffen werden, die nach 20 Jahren EEG-Förderung keine Förderberechtigung mehr haben. Daneben werden weitere Änderungen etwa zur Regulierung der Wasserstoffproduktion erwartet. Im Rahmen des Arbeitskreises „Zukunftsenergien“ am 28. Oktober 2020 werden wir mit den ausgewählten Stakeholdern über ihre Erwartungen an die Novelle diskutieren.

Programm


Berlin Lectures on Energy am 26. Oktober 2020 [online]

Strompreissenkung für die Industrie – beihilferechtliche Bewertung möglicher Maßnahmen

Der Strompreis in Deutschland ist verglichen mit Preisen im europäischen und internationalen Ausland aufgrund des Anteils von Steuern, Abgaben und Umlagen in der Größenordnung von ca. 52% pro kWh sehr hoch. Damit die im internationalen Wettbewerb stehenden Unternehmen dennoch wettbewerbsfähig sind, werden regelmäßig Entlastungen verschiedenster Art gewährt. Angesichts weiter zu erwartender Strompreissteigerungen z.B. aufgrund des Ausstiegs aus der Kohleverstromung werden weitergehende Ausnahmen gefordert. Dabei steht immer auch die Frage im Raum, inwiefern solche Vorschläge sich mit dem europäischen Beihilferecht in Einklang bringen lassen. Im Rahmen der Berlin Lectures on Energy am 26. Oktober 2020 wird daher erörtert werden, wie die diskutierten Maßnahmen aus beihilferechtlicher Sicht zu bewerten sind.

Programm


Rückblick: Vortrag von Prof. Dr. Jörg Steinbach am 21. Oktober 2020 [online]

Wie weiter mit der Energiewende - aktuelle energiepolitische Herausforderungen

Vortrag von Prof. Dr. Jörg Steinbach (Minister für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg sowie Kurator des Forum für Zukunftsenergien e.V.) anlässlich einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg.

Bericht


Rückblick: Arbeitskreis "Zukunftsenergien" am 9. September 2020 [vor Ort + online]

Brennstoffemissionshandelsgesetz 2021 – viele Fragen ungeklärt!

Das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) ist am 20. Dezember 2019 in Kraft getreten. Damit wird ab dem 01.01.2021 eine Bepreisung von CO2 für die Sektoren Wärme und Verkehr eingeführt. Die Inverkehrbringer von Brennstoffen müssen an einem Emissionshandelssystem teilnehmen, indem sie für die in Verkehr gebrachten Brennstoffe Zertifikate erwerben und abgeben. Betreiber von Anlagen im Anwendungsbereich des EU-Emissionshandels sollen von dieser Kostenbelastung ausgenommen sein; es stellen sich also konkrete Abgrenzungs- und Umsetzungsfragen. Die detaillierten Regeln zur Vermeidung einer solchen Doppelbelastung werden im Lauf des Jahres 2020 erarbeitet. In den betroffenen Branchen gibt es noch viele Fragezeichen, ob der praktischen Umsetzung. Im Rahmen des Arbeitskreises „Zukunftsenergien“ am 9. September 2020 wird mit verschiedenen Stakeholdern darüber diskutiert, wie das Gesetz mit möglichst wenig Aufwand für die betroffenen Unternehmen umgesetzt werden kann und wie das Regelwerk ausgestaltet werden könnte.

Bericht


Rückblick: Energy Chat in der Reinhardt am 27. Juli 2020 [online]

19 Jahre Rat für Nachhaltige Entwicklung – Wie positioniert er sich zu aktuellen Entwicklungen?

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wurde im April 2001 von der Bundesregierung etabliert. Ihm gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an. Seine Aufgabe ist es, Beiträge für die Umsetzung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zu entwickeln, konkrete Handlungsfelder und Projekte zu benennen und das Thema „Nachhaltigkeit“ zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen. Er verfasst politische Stellungnahmen zu verschiedenen Themen, vernetzt Akteure und fördert Projekte. Im Rahmen des „Energy Chat in der Reinhardt“ werden wir mit dem neuen Vorsitzenden des Rates, Dr. Werner Schnappauf, u.a. darüber sprechen, wie die Erfolgsbilanz des Rates nach neunzehn Jahren aussieht, welches die Alleinstellungsmerkmale des Rates sind und wie er sich zu aktuellen Themen positioniert.

Bericht


Rückblick: Energy Chat in der Reinhardt am 23. Juli 2020 [online]

Wissenschaftsjournalismus – was macht ihn aus und wie kann er abgesichert werden?

Die Erkenntnisse von exzellenter Wissenschaft und deren praktische Umsetzung gelten als unverzichtbar. Forschung ist ein Hoffnungsträger. Wissenschaft gewinnt Integrität durch die realistische Selbsteinschätzung ihrer Möglichkeiten und Grenzen und durch offene wissenschaftsgeleitete Kontroversen. Besonders in diesen Zeiten von Corona-Pandemie und Klimawandel schlägt die Stunde der Wissenschaft und gleichermaßen die Stunde des Wissenschaftsjournalismus. Wie ist es um ihn bestellt? Wie lassen sich Wissenschaft und Forschung in der wissensbasierten Politikberatung noch besser für aktuelle Fragestellungen fundiert und kritisch nutzen, insbesondere wenn dabei Zukunftschancen und Probleme schnell zu antizipieren sind? Wie könnte Politikberatung mit modernen Methoden der Wissenschaftskommunikation verbunden werden? Im Rahmen unseres neuen digitalen Formates des „Energy Chat in der Reinhardt“ werden wir diese und weitere Aspekte rund um das Thema Wissenschaftsjournalismus mit dem renommierten Wissenschaftler dem Chef des Geoforschungszentrum Potsdam und Acatech-Vizepräsidenten sowie Vorstandsmitglied des Forum für Zukunftsenergien Herrn Prof. Dr. Hüttl diskutieren.            

Bericht


Rückblick: Energy Chat in der Reinhardt am 21. Juli 2020 [online]

Innovationen aus Deutschland – Concentrated Solar Power (CSP), der „weiße Ritter der Energiewende“?

CSP steht für die Energiegewinnung mittels solarthermischer Anlagen. Mit ihrer Hilfe kann Strom, Wärme, Kälte und Wasserstoff erzeugt werden. Der große Vorteil der konzentrierenden Solarthermie: die Wärmestrahlung der Sonne bei hohen Temperaturen kann nicht nur gesammelt werden, sondern erlaubt auch eine effektive Speicherung. Sie ist somit für eine saisonal ausgeglichenere Versorgung mit Wärme besonders geeignet. Da gerade die Versorgung mit Wärme im Rahmen industrieller Prozesse aber auch für Raumwärme zukünftig nach der Außerbetriebnahme konventioneller Kraftwerke weitestgehend ungeklärt ist, bezeichnen manche Protagonisten CSP als den „weißen Ritter der Energiewende“. Im Rahmen unseres neuen digitalen Formates des „Energy Chat in der Reinhardt“ werden wir diese Aussage auf den Prüfstand stellen und weitere Aspekte rund um die Technologie mit Dr. Joachim Krüger, Vorsitzender des Vorstandes DCSP und CEO Solarlite und mit Gustl Schreiber, Siemens Industrial Steam Turbines, diskutieren.

Bericht