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Forum für Zukunftsenergien e.V. |
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In den Vorstand des Forum für Zukunftsenergien wurden gewählt: Dr. Werner Brinker (Vorsitzender des Vorstandes, EWE AG,), Prof. Dr. Eberhard Umbach (Vorsitzender des Vorstandes, Karlsruher Institut für Technologie und Vizepräsident der Helmholtz Gemeinschaft für den Bereich Energie), Dr. Ulrich von Deessen (President, Kompetenzzentrum Umwelt, Gesundheit & Sicherheit, BASF SE), Dr. Hans-Jürgen Witschke (Vorsitzender der Geschäftsführung, DB Energie GmbH) und Andreas Wittke (Country President und Sprecher des Vorstandes, Alstom Deutschland AG). Dr. Werner Brinker gehört damit in seiner zweiten Amtsperiode dem Vorstand an. Die weiteren bisherigen Vorstandsmitglieder Prof. Dr. Thomas Hartkopf, Ernst Schwanhold, Prof. Dr. Carl Christian von Weizsäcker und Dr. Otto Wiesheu sind fast alle in der Zwischenzeit aus ihren hauptberuflichen Funktionen ausgeschieden und standen aus diesem Grunde für eine weitere Amtsperiode nicht zur Verfügung. Ihre Arbeit wurde von der Mitgliederversammlung ausdrücklich gewürdigt. Dr. Werner Brinker wird auch zukünftig den Vorsitz des Vorstandes übernehmen. Sein Stellvertreter ist Prof. Dr. Eberhard Umbach. In ihrer Festrede unter dem Titel „Energieversorgung der Zukunft – Politik am Scheideweg“ plädierte Margit Conrad (Ministerin für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz des Landes Rheinland-Pfalz und Kuratorin des Forum für Zukunftsenergien e.V.) für eine weitere Entwicklung, ein höheres Tempo und mehr Dynamik in den Bereichen Klimaschutz und Versorgungssicherheit; insbesondere im Bereich der Integration erneuerbarer Energie. Gleichzeitig brachte sie ihre Kritik an der tags zuvor getroffenen Entscheidung der Bundesregierung über die Verlängerung der Laufzeiten für Kernkraftwerke zum Ausdruck. Sie sagte: “Energiepolitik ist Wirtschaftspolitik. Wir brauchen eine dynamische Weiterentwicklung bei Energieeffizienz, bei Erneuerbaren Energien und hocheffizienter Kraftwerkstechnologie. Damit gehen Innovations- und Beschäftigungsimpulse einher. Im Markt für erneuerbare Energie waren 2009 in Deutschland über 300.000 Menschen beschäftigt, allein in den letzten 5 Jahren gab es einen Zuwachs von ca. 150.000 Stellen. Dass Energie aus Sonne und Wind heute schon dämpfend auf die Strompreise wirkt, zeigt ebenfalls das große Potential dieser Zukunftsenergien, das wir nutzen müssen.”
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